With the ‘X-Medleys’, Hope takes one of his central themes – the manipulation of time – to a new level by intervening in his own artistic past. As Hope explains to John C. Welchman, this intervention enables him to return to the project of painting without ‘constructing new narratives and enlarging my sign system, without accumulating more references and going deeper into the labyrinth’. Hope reverse-engineers his practice, paring it down to its most fundamental elements and, in doing so, he creates a lexicon of his oeuvre, what Welchman describes as an ‘exit strategy’, which in turn pushes him forward.
Für uns giebt es keine Sonnenzeit; nur Pulsschläge des Lebens. Nach diesen sollten wir unsere Zeit messen; nicht nach Sonn’ und Mond, sondern nach dem Auf- und Niedergange unseres Geistes, dessen Nächte oftmals so lang sind!
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Carl Friedrich von Rumohr - Drey Reisen nach Italien. Leipzig 1832, S. 269
She had the rapt look of one brushing through crowds on a summer’s afternoon, when the trees are rustling, the wheels churning yellow, and the tumult of the present seems like an elegy for past happiness and past summers, and there rose in her mind a curious sadness, as if time and eternity showed through skirts and waistcoasts, and she saw people passing tragically to destruction.
Was die Bilder von den »Wesenheiten« der Phänomenologie unterscheidet, das ist ihr historischer Index. (Heidegger sucht vergeblich die Geschichte für die Phänomenologie abstrakt, durch die »Geschichtlichkeit« zu retten.) Diese Bilder sind durchaus abzugrenzen von den »geisteswissenschaftlichen« Kategorien, dem sogenannten Habitus, dem Stil etc. Der historische Index der Bilder sagt nämlich nicht nur, daß sie einer bestimmten Zeit angehören, er sagt vor allem, daß sie erst in einer bestimmten Zeit zur Lesbarkeit kommen. Und zwar ist dieses »zur Lesbarkeit« gelangen ein bestimmter kritischer Punkt der Bewegung in ihrem Innern. Jede Gegenwart ist durch diejenigen Bilder bestimmt, die mit ihr synchronistisch sind: jedes Jetzt ist das Jetzt einer bestimmten Erkennbarkeit. In ihm ist die Wahrheit mit Zeit bis zum Zerspringen geladen. (Dies Zerspringen, nichts anderes, ist der Tod der Intentio, der also mit der Geburt der echten historischen Zeit, der Zeit der Wahrheit, zusammenfällt.) Nicht so ist es, daß das Vergangene sein Licht auf das Gegenwärtige oder das Gegenwärtige sein Licht auf das Vergangene wirft, sondern Bild ist dasjenige, worin das Gewesene mit dem Jetzt blitzhaft zu einer Konstellation zusammentritt. Mit anderen Worten: Bild ist die Dialektik im Stillstand. Denn während die Beziehung der Gegenwart zur Vergangenheit eine rein zeitliche ist, ist die des Gewesenen zum Jetzt eine dialektische: nicht zeitlicher sondern bildlicher Natur. Nur dialektische Bilder sind echt geschichtliche, d.h. nicht archaische Bilder. Das gelesene Bild, will sagen das Bild im Jetzt der Erkennbarkeit trägt im höchsten Grade den Stempel des kritischen, gefährlichen Moments, welcher allem Lesen zugrunde liegt.
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Walter Benjamin: Das Passagen-Werk [N 3, 1]: Erkenntnistheoretisches, Theorie des Fortschritts.
In: Rolf Tiedemann (Hrsg.): Walter Benjamin - Gesammelte Schriften, Band V.I, Frankfurt am Main 1991, S. 577f.