neology:
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 92: Letters
Unsere Körper sind überhaupt nicht dafür gemacht, nur für uns da zu sein. Im Begriff des Leibes bewahrt sich jene verdeckte Stellung zur Welt und zu anderen Menschen. Leib sein (Plessner) bedeutet immer Zwischenleiblichkeit (Merleau-Ponty). Nur daran, dass mir der/die Andere ein ebenso sinnliches, leidendes und glückliches leibliches Wesen ist, ich in ihn/ihr eingehe, bestimmt sich echte Individualität. Sichtbar bin ich (für mich) nur, durch das Sehen der Anderen, sagt Merleau-Ponty. Wir leiden daran, alles Sinnliche nur als Einbahnstraße zu betrachten, vor allem dort, wo wir einen Körper haben. Leib zu sein und Körper zu haben bedeutet stets, anderer Leib-Körper zu bedürfen. Dass wir nicht verstehen wollen, dass uns Sinnlichkeit eine andere Sprache verleiht, in der aufgehoben ist, was nicht im Begriff oder arbiträren Zeichen aufgeht, dass uns daran ein anderer Weg zum Objekt und erst recht zum anderen Subjekt gegeben ist, daran wiederholt sich die gesellschaftliche Vereinzelung. Nur Körper zu sein ist gesellschaftliche Herrschaft am Einzelnen.
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M. Schönwetter (via hintergrundrauschen)
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 91: Sinnlichkeit
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fetishofsilence:
Paul Richer
Études cliniques sur le grande hystérie ou hystéro-épilepsie
1881
Paris: Delahaye & Lecrosnier, plate 5.
(Bethesda, Md.: National Library of Medicine.
Published in Hysteria Beyond Freud, 1993.)
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 90: die Klinik
Ana Teresa Fernandez (via art ltd. magazine)
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 88: Tuchfühlung
kingmeson:
Untitled, Erwin Wurm
2011
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 87: Hülle
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 85: ernst bleiben
How could it happen that in thinking about art, in reading the art object, we missed what art does best? In fact we missed that which defines art: the aesthetic—because art is not an object amongst others, at least not an object of knowledge (or not only an object of knowledge). Rather, art does something else. Indeed, art is precisely antithetical to knowledge; it works against what Lyotard once called the “fantasies of realism.” Which is to say that art might well be a part of the world (after all it is a made thing), but at the same time it is apart from the world. And this apartness, however it is theorised, is what constitutes art’s importance.
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Time Immemorial.: Simon O’Sullivan, The Aesthetic of Affect: Think Art Beyond Representation
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 84: Phantasie und Realismus
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Jürgen Klauke - Aesthetische paranoia X, 2003-2006 (via Artnews.org)
probleme eines abstrakt-figurativen expressionismus,* Nr. 83: Paranoia