“Untel: The Irreversible, 1978: Inscription of the word in the landscape, 30 tons of white stones, 19×100 m. Auzole (Le Causse), exhibition Nationale 20, Cahors.”
(via rebel:art)

If you can’t refrain from calling something ‘problematic’ in every post you make, at least mix it up a bit and use this gif to do it.
Paul Meyerheim - ABC. 1880 (via Ketterer Kunst)
“Die Zusammensetzung aus Abc und Schütze ist schon seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nachweisbar. Der Bestandteil Abcsteht für Fibel und der Schütze entstammt der damaligen Schülersprache, in der er für einen Anfänger und einen sehr jungen Schüler stand. Zu dieser Bedeutung kam das Wort durch eine Entlehnung vom lateinischen tiro → la (Neuling, Rekrut), welches bezüglich seiner Etymologiewidersinnigerweise mit dem französischen Verb tirer → fr und dem italienischen Verb tirare → it (beides schießen, feuern) in Verbindung gebracht wurde.” wikitionary
Und bei Meyerheim hat der junge Buchstabenschütze dann schon ein Bajonett…
(via onlyaabutxxx)
“Und der Intellektuelle hat für sich endlich das Äquivalent dafür gefunden, was für den Teenager seine Stereoanlage und sein Walkman ist: die zur Schau gestellte Entsublimierung des Denkens, die Videographie seiner Begriffe!”
Jean Baudrillard: Videowelt und Fraktales Subjekt. In Ars Electronica (Hg.): Philosophien der Neuen Technologie, Merve, 1989. S. 113-130, hier S. 119
Anders als Gerechtigkeit ist Wahrheit unteilbar. Sofern sie nicht allen ganz gehört, hat sie keine Wirklichkeit; das hat sie mit der Freiheit gemein. Weil Kritik darauf zielt zu zeigen, weshalb alle gegeneinander im Recht und an sich selbst im Unrecht sind, ist ihr Medium eher die Einseitigkeit als eine vorgetäuschte Vielheit, die jedem zustimmt und damit jeden um das Ganze bringt. Die Kritik trifft die Sache nur, wo sie übertreibt, daher wird sie, sofern sie gelingt, der Ungerechtigkeit geziehen. Und doch regen sich allein in der Überempfindlichkeit der Kritik noch Spuren dessen, worin das Ich über seine Benennung hinausreicht. Nur weil die Menschen sich gar nicht mehr wünschen, etwas anderes als Sogenannte zu sein, weisen sie jede Erinnerung daran als Anmaßung zurück.
| — | Magnus Klaue, Das sogenannte Ich, Konkret 12/2012, S. 54 - 55. (via hintergrundrauschen) |
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Wolfgang Pohrt - Eine Zukunft für die Vergangenheit (via betroffenheitskaraoke) Das streicht doch komplett durch, dass Leute sich auch zusammenschließen um mehr zu haben (in der Tradition der ökonomischen Kollektivität und Solidarität), mehr als der Wohnkasten den sie sich als Individuum leisten können. Pohrts Bedürfnisrhetorik wirkt Angesichts des Wohnungsmarkts fast zynisch (vgl.: “Du hast die Wahl, völlig frei”). “And it’s sad to know that we’re not alone in this |
| — | Han, Byung-Chul: Transparenzgesllschaft, Matthes & Seitz, Berlin 2012. S. 11. (via animarson) |




